LFA-B -- Löschfahrzeug mit Allradantrieb und Bergeausrüstung

 

Das LFA-B ist das neueste Fahrzeug im Fuhrpark der FF Wiesing. Bei Brandeinsätzen rückt es als zweites aus und baut mit dem Schlauchauslegesystem die Wasserversorgung für das TLFA-2000 auf. Bei technischen Einsätzen kann vom Einsatzleiter aber auch entschieden werden als erstes mit dem LFA-B auszurücken. Auf grund der technischen Ausrüstung wie Hebekissen, Hubzug, Freilandverankerung,... können eingeklemmte Personen befreit oder verunfallte Fahrzeuge gesichert werden.

 

 

Geräteraum 1

Im Geräteraum 1 sind vorwiegend Gerätschaften für den technischen Einsatz untergebracht. Dazu zählen zum Beispiel ein Hubzug, eine Südbahnwinde, Motorsäge samt Schnittschutzhose, Umlenkrollen, Schäkel, Freilandverankerung, Unterleghözer, Türöffnungsset, uvm. Auf der Drehwand ist verschiedenstes Schanzwerkzeug untergebracht.

 

 

Geräteraum 2

So wie im TLFA-2000, befindet sich auch im Geräteraum 2 des LFA-B ein Stromerzeuger, jedoch mit 11 kVA. Damit können der Lichtmast, die Tauchpumpen, Scheinwerfer, Nasssauger, Schlagbohrmaschine, Trennschleifer und andere elektrische Geräte des Fahrzeuges betrieben werden. Auch Material zum Absichern der Einsatzstelle findet hier Platz. Weiters sind auch Verlängerungskabel, eine Luftdruckhaspel und zwei Stative für die Scheinwerfer untergebracht.

 

 

Geräteraum 3

Der Geräteraum 3 ist mit Schlauchmaterial und zwei Rucksäcken mit Selbstsicherungs- und Abseilmaterial sowie diversen Karabinern und Rundschlingen ausgestattet. Der herunterklappbare Kotflüge kann als Trittbrett verwendet werden und erleichtert das Entnehmen der Gerätschaften.

 

 

Geräteraum 4

Hier, im Geräteraum 4 befindet sich eine Kiste, in der das Hebekissen untergebracht ist. Sollte der Einsatzort weiter entfernt sein, kann die Kiste entnommen werden und man hat das benötigte Equipment beisammen. Hebekissen sind zur Befreiung eingeklemmter Personen sowie zum Bewegen von Lasten geeignet. Mit den pneumatisch betriebenen Kissen können Arbeitsgänge wie Heben, Drücken, Senken und Spalten in allen Schräglagen durchgeführt werden. Weiters sind auch im Geräteraum 4 wieder Schläuche zur Wasserbefördeurng untergebracht. Auch ein 3000l Faltwasserbehälter, ein Klapptisch und ein mobiles Honda Aggregat mit integriertem Inverter für langen und sparsamen Betrieb finden hier Platz.

 

 

Geräteraum 5

Im Geräteraum 5 befinden sich die Wasserführenden Armaturen wie Strahlrohre, Hohlstrahlrohre, Verteiler, Übergangsstücke, Hydroschild, Verteiler, Kupplungsschlüssel, Hydrantenschlüssel, uvm. Weiters findet auch hier die sogenannte Maschinistenkiste ihren Platz. In dieser befinden sich die Wichtigsten Armaturen, um eine Saugleitung zu erstellen, ein digitales Funkgerät und ein Handscheinwerfer. Die Kiste wird Samt Pumpe, Saugschläuchen und einem Maschinisten an einer Wasserentnahmestelle abgestellt, während das Fahrzeug mit dem Schlauchauslegesysthem eine Wasserleitung aufbaut. Dies erspart viel Zeit und es können keine Gerätschaften vergessen werden.

 

 

Geräteraum 6

Der Geräteraum 6 ist mit zwei Tauchpumpen, verschiedenen Feuerlöschern, einem Löscheimer, drei Kanister mit Ölbindemittel und zwei Schlauchbrücken ausgestattet.

 

 

Heck

Im Heck ist eine Tragkraftspritze FOX III TS 16. Diese Pumpe fördert 1600l/min bei 10bar Druck. Sie ist auf einem herausziehbaren Schlitten, der pneumatisch abgesenkt werden kann abgestellt. Unter der Pumpe befindet sich das Schlauchauslegesystem. Beim Verlegen einer Leitung steht ein Mann, gesichert mit einem Feuerwehrgurt, auf dem ausklappbaren Trittbrett und muss permanent einen Sicherheitsschalter drücken. Tut er dies nicht, ertönt in der Fahrerkabine ein Warnton und der Fahrer stoppt sofort die Fahrt. Auch am LFA-B ist am Heck eine Verkehrsleiteinrichtung für die Sicherheit der Mannschaft montiert.



Wenn dieser Knopf am Heck nicht gedrückt wird, ertönt in der Fahrerkabine ein Warnton

 

 

Verkehrsleiteinrichtung



Steuerung der Verkehrsleiteinrichtung in der Fahrerkabine

 

 

Dach

Um bei Einsätzen in der Nacht genügen Licht zu haben, ist auch am LFA-B ein pneumatisch ausfahrbarer Lichtmast mit vier Scheinwerfern montiert. Der Mast kann mit einer Fernbedienung gesteuert werden. Fährt der Mast aus, öffnet der Deckel und schließt beim Einfahren auch wieder automatisch.Weiters befindet sich in der ersten Dachbox eine Schleifkorbtrage und ein "Schlachwagerl" zum Aufrollen der Schläuche.  In der zweiten Dachbox befinden sich Unterleghölzer, Ölsperren, Feuerpatschen, Wasserschieber, uvm. Auch eine vierteilige Steckleiter findet am Dach ihren Platz.

 

 

Mannschaftskabine

In der Mannschaftskabine finden sieben Mann Platz. Auch hier können sich bereits während der Anfahrt bereits drei Mann mit Atemschutz ausrüsten. Und auch hier stehen drei Funkgeräte und drei Handlampen für die Atemschutzgeräteträger bereit.

 

 

Fahrerkabine

Am Fahrerbereich wird die Verkehrsleiteinrichtung gesteuert. Weiters befinden sich in der Mittelkonsole  Funkgeräte, Handscheinwerfer, eine Fernbedienung für die Schranken bei Autobahnausfahrten der BEG, eine Fernbedienung für die elektrischen Tore des Gerätehauses, ein mobiles Digitalfunkgerät, ein digitales Handfunkgerät und die Bedieneinheit für die Außensprechanlage.

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30. Oktober 2017, 18:00 Uhr Gerätehaus


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