Atemschutzausrüstung der FF Wiesing

 

   

 

 

   

Einflaschensystem - Compositflasche

Jeder ATS - Träger verfügt über ein ATS - Funkgerät und eine Handlampe

Luft: 1800 l mit 300 bar

 

Gehzeit ca. 40 Min.

 

 

 

 

Wärmebildkamera mit Fernübertragung der Fa. Bullard

   
   
   

   

Die Wärmebildkamera wird hauptsächlich im Brandfall eingesetzt, um dem Atemschutztrupp die Suche nach vermissten Personen im dichtem Rauch zu erleichtern. Ebenso kann die Wärmestrahlung sichtbar gemacht werden, was für die Einsatzleitung das taktische Vorgehen erleichtert. Weiters setzten wir die Wärmebildkamera auch zur Personensuche im freien Gelände ein. Sie funktioniert jedoch nicht durch Wände, Glas, Schnee oder Wasser.

   
   
   
   
   

Atemschutz-Überwachungssystem „Check Box 5+1“ der Firma Industrieelektronik Pölz

   
   
   

   
 

Jeder ATS Träger besitzt seinen persönlichen Chip

 

zum einloggen in das Überwachungsgerät. Die wichtigsten Daten des ATS - Trägers sind auf diesem Chip gespeichert.

 

Bei der „Check Box 5+1“ handelt es sich um ein System, bei dem sich jeder Atemschutzgeräteträger eines Trupps zu Beginn seines Einsatzes oder seiner Übung mittels Chip einbucht und dieser somit erfasst wird. Mittels optischen Anzeigen und akustischen Signalen wird nach 30 Minuten, sollte sich ein Mitglied/ein Trupp nicht zurückgemeldet haben, Alarm geschlagen. Zusätzlich können so alle Übungen und Einsätze für jeden einzelnen Atemschutzgeräteträger erfasst und somit jederzeit eine Übersicht für jeden einzelnen ausgegeben werden. Mit einer Box können zugleich 6 Trupps überwacht werden.

   

 

 

 

 

 

Weiters verfügt die FF Wiesing über 3 SSG (Sauerstoff - Schutz - Geräte)

 

Ein SSG ist ein spezielles Atemschutzgerät, das sich mit den herkömmlichen Geräten nicht vergleichen lässt. Ein Atemschutzgerät wird bei normalen Bränden zum Innenangriff verwendet und gewährleistet dem Träger einen Luftvorrat von ca. 30 Minuten.
Bei Bränden in Tunnelanlagen, wäre die Verwendung dieser  Atemschutzgeräte - mit Ausnahme von sehr kurzen Tunnelanlagen - lebensgefährlich. Im SSG ist eine Flasche mit reinem Sauerstoff eingebaut. Die ausgeatmete Luft wird in einem chemischen Prozess mit Hilfe einer Alkalipatrone zuerst gereinigt und dann mit reinem Sauerstoff angereichert.
Besonderheiten:

  • Aufenthaltsdauer: ca. 3,5 bis 4 Stunden

  • Die Luft im SSG wird nach ca. 20 Minuten auf 90-Grad C erhitzt  (Der SSG-Träger atmet daher für ca. 3,5 Stunden diese heiße Luft ein)

  • Der Anteil am reinen Sauerstoff an der eingeatmeten Luft ist höher als in der normalen Umgebungsluft (Damit wird die Leistungsfähigkeit des Trägers etwas erhöht)

     

 

 

 

Hitzeschutz

 

 

Er wird bei Bränden eingesetzt, wo die normale Einsatzkleidung einen noch ausreichenden Schutz bietet, jedoch für Kopf, Hals und Hände eine Verletzungsgefahr durch Strahlungswärme besteht.

 

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